Alfred Henschke
Klabund

Geboren am 4.11.1890 in Crossen an der
Oder. Eigentlich Alfred Henschke. Apothekerssohn. Ab seinem 16.
Lebensjahr lungenkrank; häufig in Schweizer Sanatorien.
Studierte Philosophie und Literatur in München und Lausanne;
dann freier Schriftsteller in München und Berlin. War mit Benn
befreundet, in moralische und politische Skandale verwickelt,
wegen Gotteslästerung angeklagt, immer vom Tode bedroht.
Klabund starb am 14.8.1928 in Davos.
Deutscher Dichter. Dramatiker, Lyriker, Erzähler zwischen
Impressionismus und Expressionismus. Sein Werk war, da stark
erotisch oder pazifistisch, häufigen Anfeindungen
ausgesetzt.
Werke u.a.:
- Borgia (Roman)
- Bracke (Roman)
- Decameron (Giovanni Boccaccio)
- Der Kreidekreis (Nachdichtung aus dem
Chinesischen)
- Deutsche Literaturgeschichte in einer Stunde
- Die Harfenjule
- Li Tai-pe (Nachdichtungen aus dem Chinesischen)
- Moreau (Roman)
- Pjotr (Roman)
- Störtebecker
- Erzählungen
- Erotische Erzählungen
- Kriegsbuch (Erzählungen)
- Mohammed (Roman)
- Rasputin (Roman)
- Gedichte
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